Die Geokultur

Zeit für die Burg Tannroda


Diese Zeilen möchte ich mit euch teilen, sie wurden von Antje geschrieben, die das Projekt Stiftung Burg Tannroda, maßgeblich mit auf den Weg gebracht hat.

Ihre Worte ermutigen mich, nachzugehen, wenn ein Ort mich ruft. Die Zeit, die wir dem Ort geschenkt haben, bildet eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Gemeinschaft auf Burg Tannroda.  Ein Ort zum gemeinschaftlichen Leben und Arbeiten, ein Ort, wo die Zeit still steht, wo Ruhe, Genuss und Regeneration möglich ist.

Hier seht ihr Bilder, die etwas von den Worten, unten im Text, über den Ort wiederspiegeln.



„Willst du einen Ort wirklich kennenlernen, dann besuche ihn und nimm dir Zeit“ R.Rinke

Ich habe das Bedürfnis, die Erfahrungen unseres gemeinsamen geomantischen Erspürens des Stiftungsgeländes Burg Tannroda beim letzten Gemeinschaftstreffen am Sonntag, den 13.9.20 noch einmal in meinen Worten zusammenzufassen.

Dr. Antje Bähr Vorstand und Verwaltung


Stiftung Burg Tannroda
Lindenberg 9
99438 Bad Berka


www.burg-tannroda.de

Es ist erstaunlich, was wir spürten, als wir achtsam mit der Frage „Was will der Ort?“ über das Gelände streiften. Die Sinne schärften sich auf das Unbewusste und Energetische. Der eigene Leib wurde zum bewussten Resonanzkörper. Einerseits nahmen wir uns selbst zurück, andererseits nahmen wir unsere Gefühle verstärkt wahr. Der Ort teilte sich uns über unser empathisches Mitreagieren mit. In der Psychologie reden wir von Übertragung oder emotionaler Ansteckung.

Ich kenne den Ort mittlerweile recht gut und doch birgt er immer wieder Überraschungen für mich. Ich habe Stellen im Gelände entdeckt, die mich energetisch überrascht haben.

Ebenfalls überrascht hat mich, wie ähnlich die Teilnehmer den Ort mit seinen energetischen Parzellen wahrgenommen haben – in eigenen Worten und Erfahrungshorizonten und Interpretationen, doch rein energetisch sehr, sehr ähnlich.

Für mich ließ sich ein „allgemeingültiges Muster“ garniert mit persönlichen Schwerpunkten erkennen. Ich selbst erlebe den Ort als sehr vielfältig, mit vielen – zum Teil widersprüchlich erscheinenden – Informationen auf engstem Raum.

Auffällig waren die sich überschneidenden Wahrnehmungen von Yin und Yang, von stillen und lebendigen Orten, von Geräusch- und Artenvielfalt parallel zu tief wahrgenommener fast meditativer Ruhe, von Schmerz und Leid und paralleler Freude und Lebendigkeit, von Zartheit und Gewalt, Düsternis und Helligkeit, Schatten und Licht, Rückzug und Offenheit, Verletztheit und Heilung, Kraft und Fragilität.

Nach diesen Erlebnissen habe ich weniger Bedenken, dass sich vermeintliche Widersprüchlichkeiten an diesem Ort harmonisch verwirklichen lassen, allerdings bin ich mir auch nochmal sicherer, dass der Ort diesbezüglich mit seinen vielen Energieströmen achtsam mit einbezogen werden muss, damit das gelingt.

Ich bin aber auch überzeugt davon, dass der Ort genau solche Menschen ansprechen wird, die über die entsprechende Sensibilität, Achtsamkeit, Integrationsfähigkeit und innere Vielfalt verfügen.

Herzlichst, Antje

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